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drum-test online – Schlagzeuge für Einsteiger



Schlagzeuge für Einsteiger

Grundsätzliche Tipps für den Kauf eines Schlagzeugs findest du hier: Eine kleine Kaufberatung
Dort liste ich einige gute Einsteiger- bis Mittelklasse-Schlagzeuge auf, die für jeden Anfänger geeignet sind. Wenn man sich ein Schlagzeug kaufen möchte, dann sollte man auch auf jeden Fall auf dem Gebrauchtmarkt nachschauen. Denn gerade bei kleinerem Budget ist der Kauf eines gebrauchten Schlagzeugs sinnvoll. Die bekannten Einsteiger-Sets von Tama oder Pearl sind wirklich langlebig und gebraucht bekommt man sie ziemlich günstig. Falls es dennoch ein neues Schlagzeug sein soll, dann möchte ich mit den folgenden Sets Anregungen geben, in welche Richtung es denn gehen könnte.




XDrum Rookie - ca. 238 Euro


Gleich vorweg: dieses Schlagzeug richtet sich eher an Kinder und Jugendliche. Es eignet sich sehr gut als Geschenk, denn man bekommt ein komplettes Schlagzeug und alles, was man zum Loslegen braucht. Der Aufbau gestaltet sich einfach, das Set ist relativ stabil und für diese Preisklasse gut verarbeitet.


Das XDrum Rookie ist ein Komplettset für Anfänger, von denen es mittlerweile wirklich viele auf dem Markt gibt. Für mich persönlich zeichnet sich dieses Drumset hier durch seine Stabilität und saubere Verarbeitung aus, welche bei anderen "Billig-Sets" oft nicht gegeben ist. Zum XDrum Rookie gehören die Drums an sich (Bassdrum, Snaredrum, drei Toms), die Hardware (Hocker, Beckenständer, Bassdrum-Fußmaschine und Hi-Hat-Maschine) und Cymbals. Bei den Cymbals handelt es sich um eine 14" Hi-Hat und ein 16" Crash-Becken, beide sind aus einer Stahllegierung gefertigt, weshalb man klanglich nicht viel erwarten darf. Aber gerade Kinder haben hier sicherlich andere Ansprüche als das Gehör eines Erwachsenen. Zum Spielen und Üben eignen sich die Cymbals alle Male, wie auch der Rest des Schlagzeugs. Die Kessel des XDrum Rookie werden aus Pappelholz gefertigt und sind mit Folie bezogen. Als Farbvarianten stehen schwarz und rot zur Auswahl. Die Studio-Version kommt mit einer 20"x16" großen Bassdrum, die Standard- und Fusion-Ausführung basieren auf einer 22"x18" großen Bassdrum. Die beiden Toms lassen sich mithilfe der Halterung gut ausrichten, das dritte Tom ist ein traditionelles Floortom mit Standbeinen. Bassdrum und Tomtoms klingen an sich ganz gut, vor allem wenn man den Preis des Sets im Hinterkopf behält. Die Toms sind eher attacklastig, die Snare klingt teilweise etwas seltsam, aber ein Streifen Tape auf dem Schlagfell verbessert den Sound. Ebenso empfehle ich eine dickere Decke in die Bassdrum zu legen, um den Sound zu dämpfen und ihm mehr Punch zu verleihen. Die Hardware ist für diese Preisklasse stabil, denn Snare-Ständer, Beckenständer und Hi-Hat-Maschine sind doppelstrebig konstruiert. Nur der Hocker kommt mit einstrebigen Beinen aus.

Insgesamt eignet sich das XDrum Rookie hervorragend als Geschenk für Kinder, vor allem wenn noch nicht absehbar ist, ob der Sprössling langfristig Spaß am Drummen hat. Ist jedoch absehbar, dass das Hobby ernsthafter betrieben wird (z. B. wenn extra Schlagzeug-Unterricht genommen wird), dann rate ich etwas mehr Geld zu investieren und stattdessen lieber ein gebrauchtes Pearl, Tama oder Sonor zu kaufen (siehe auch Eine kleine Kaufberatung). So ein Schlagzeug lässt sich dann im Laufe der Jahre durch neue Cymbals, eine bessere Fußmaschine usw. ausbauen und man hat gleich etwas "Richtiges".


Klicke hier, um Preise und Informationen zu erhalten: XDrum Rookie Studio Schlagzeug auf www.kirstein.de










XDrum Stage II - ca. 479 Euro


Im Gegensatz zum XDrum Rookie ist das Stage II ein vollwertiges Schlagzeug, das sich selbstverständlich für Erwachsene eignet. Die Kessel bestehen aus Ahorn und Linde und bieten einen knackigen Sound. Daneben gibt es noch ein paar weitere Extras, die in dieser Preisklasse oft fehlen.


Das XDrum Stage II kostet keine 500 Euro und ist endlich mal kein Pappel-Schlagzeug. Die Kessel des Stage II bestehen aus Ahorn und Linde, der Sound ist sehr knackig und gut. Die Kesselgratungen sind sauber gearbeitet. Die Spannböckchen sind mit Gummi unterlegt, insgesamt wirkt die ganze Verarbeitung sehr hochwertig. Besonders gefällt mir die Halterung der Toms, da diese freischwingend konstruiert ist. Durch die spezielle Halterung ist der Kontakt zu den Kesseln minimal und diese können sauber ausschwingen, was sich positiv auf einen harmonischen Sound auswirkt. Das Set kommt mit Fellen von Remo. Für Werksfelle sind diese in Ordnung, aber man kann überlegen, ob man dieses Set nicht lieber mit Remo Ambassadors bestücken möchte. Damit holt man wirklich das Optimale aus diesem Schlagzeug raus. Cymbals liegen keine bei, was ich aber auch nicht weiter schlimm finde. Messing-Becken sind bei diesem Schlagzeug sowieso unangebracht. Möchte man dieses Schlagzeug nun mit Cymbals ausstatten, dann empfehle ich ganz eindeutig Bronze-Cymbals. Das ist zunächst sicherlich eine teure Investition, aber dafür hat man ein vollwertiges Schlagzeug mit wirklich tollem Sound.


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Auch als Sparset mit Bronze-Cymbals von MES erhältlich:


XDrum Stage II










Tama Imperialstar - ca. 800 Euro


Das Tama Imperialstar ist ein grundsolides Einsteiger-Set aus Pappel. Es ist vergleichbar mit dem Pearl Export, denn beide Schlagzeuge richten sich an Anfänger, weisen jedoch eine sehr hohe Qualität der Verarbeitung auf und gelten als äußerst robust. Deshalb ist auch der Kauf eines gebrauchten Tama Imperialstar immer eine gute Option. Bei einem Neukauf punktet das Tama Imperialstar durch den beiliegenden Meinl MCS-Beckensatz, da diese Cymbals aus Bronze sind.


Das Imperialstar ist das Einsteiger-Set aus dem Hause Tama. Für knapp 800 Euro bekommt den Kesselsatz inkl. Hardware wie Fußmaschinen und Beckenständern. Ebenfalls enthalten ist eine 14" Hi-Hat, ein 16" Crash und ein 20" Ride. Die Cymbals sind von Meinl und stammen aus der MCS-Serie. Dies sind Becken aus B8-Bronze und für einen Einsteiger erst einmal vollkommen ausreichend bzw. deutlich besser als Messing-Becken.
Die Studio-Version des Tama Imperialstars kommt mit 20" Bassdrum, 10", 12" und 14" Toms sowie einer 14" Snare. Die Kessel des Imperialstars sind sauber gearbeitet, insbesondere die Kesselgratungen. Das Schlagzeug lässt sich gut stimmen, lediglich die beiliegenden Felle sind nicht optimal und sollten beizeiten gegen Remo Ambassadors (einlagig) oder Remo Emperos (zweilagig, mehr Dämpfung und weniger Obertöne) getauscht werden. Für den Anfang reichen die Werksfelle aber aus. Die beiliegende Hardware ist doppelstrebig konstruiert und gilt als sehr robust. Das Bassdrum-Pedal ist die Iron Cobra HP200, eine zuverlässige und für ihre Preisklasse gute Fußmaschine mit einfachem Kettenzug. Lediglich der Hocker kommt mit seinen einstrebigen Beinen etwas mager daher, taugt für den Anfang aber natürlich alle Male.


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Pearl Export - ca. 800 Euro


Das Pearl Export ist wohl eines der meistverkauften Schlagzeuge überhaupt. Es ist ein schlichtes und puristisches Schlagzeug, das einfach in jeden Proberaum passt. Wenn du dein Budget schonen musst, ist es ratsam nach einem gebrauchten Pearl Export zu schauen. Diese gibt es wie Sand am Meer und oftmals besteht die Möglichkeit weiteres Equipment direkt mit zu erwerben.


Drumsets von Pearl genießen seit vielen Jahren einen sehr guten Ruf. Die weite Verbreitung und Beliebtheit des Pearl Exports dürfte einer der Gründe dafür sein. Die Kessel des Pearl Exports bestehen zwar nur aus einer Mahagoni-Pappel-Mischung, das tut dem Klang allerdings keinen Abbruch. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist die Konstruktion der Kessel und besonders die Kesselgratung für einen guten Klang viel wichtiger. Und hier gibt es am Pearl Export nichts zu beanstanden. Denn wie auch bei den Oberklasse-Serien von Pearl kommt beim Bau der Export-Kessel die Superior Shell Technology, kurz SST, zum Einsatz.

  • Bassdrum 22", Toms 12", 13" und 16", Snare 14"
  • Fußmaschine für Bassdrum und Hi-Hat
  • doppelstrebige Hardware
  • Kessel aus Mahagoni und Pappel


Fazit: Ein schnörkelloses Drumset, an dem viele ihre Freude haben. Falls Pearl dich begeistert und dein Budget etwas größer ist, rate ich dir einen Blick auf die Decade-Maple-Serie zu werfen.


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Pearl Decade Maple - ca. 950 Euro


Das Pearl Decade Maple wird seit 2016 gefertigt und ist somit relativ neu auf dem Markt. Es ist ein reines Ahorn-Set mit sehr tollem Klang, lediglich an der Verarbeitung merkt man hier und da, dass es kein Oberklasse-Set ist. Insgesamt bekommt man für das Geld jedoch sehr viel geboten, daher ist es eine lohnenswerte Anschaffung, wenn man ein Schlagzeug bis maximal 1000 Euro sucht.


Wer ein Schlagzeug sucht, das noch mal einen Tacken anspruchsvoller als das Pearl Export ist, der ist mit dem Pearl Decade Maple gut beraten. Der fünfteilige Kesselsatz aus Ahorn wird mit der Pearl-eigenen Superior Shell Technology gefertigt. Die einzelnen Kessel sind daher nur etwa 5,4 mm dick und sprechen sehr gut an. Die Standard-Version des Sets kommt mit einer 22"x 18" Bassdrum, einem 10"x 07" und einem 12"x 08" Tom, sowie einem 16"x 16" Floor Tom und einer 14"x 5,5" Snare Drum. Die einzelnen Trommeln lassen sich leicht stimmen und ob leise oder laut gespielt, das Set spricht aufgrund seiner dünnen Kessel sehr schnell an und produziert saubere Töne. Sämtliche Hardware wie die Hi-Hat-Maschine und die Beckenständer sind aus der 830-Serie. Die Fußmaschine für die Bassdrum ist die P-930. Für wen ist das Pearl Decade Maple nun was? Und lohnt sich der Aufpreis zum Pearl Export? Auf jeden Fall. Wenn man ein Schlagzeug bis maximal 1000 sucht, dann ist das Pearl Decade Maple für mich die erste Wahl. Während das Pearl Export noch aus einer Mahagoni-Pappel-Mischung gebaut wird, profitiert das Decade Maple eindeutig von den reinen Ahorn-Kesseln. Mit einem Neuanschaffungspreis von unter 1000 Euro erwirbt man ein exzellentes Schlagzeug aus dem Hause Pearl.


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Gretsch Catalina Club - ca. 640-900 Euro

Die Catalina-Club-Serie von Gretsch ist eines meiner Lieblingsschlagzeuge. Es besticht durch seine absolut edle Optik und den wahnsinnig tollen Klang. Dieses Drumset gibt es in drei unterschiedlichen Größen, jeweils auf einer 18", 20" oder 24" Bassdrum basierend. Beachte jedoch, dass es sich um ein Shellset ohne Hardware handelt!

  • Bassdrum 18"x14", Toms 12"x8" und 14"x14", Snare 14"x5"
  • Bassdrum 20"x14", Toms 12"x8" und 14"x14", Snare 14"x5,5"
  • Bassdrum 24"x14", Toms 13"x9" und 16"x16", Snare 14"x6,5"
  • 7-lagige Mahagoni-Kessel mit der berühmten 30°-Kesselgratung
  • Shellset ohne Hardware

Das Gretsch Catalina Club eignet sich hervorragend für kleinere Locations, wobei das matte Walnuss-Finish zusammen mit der Chrom-Hardware (Tom-Halterung etc.) ein echter Hingucker ist. Die Verarbeitung ist tadellos und auch bei diesem Schlagzeug findet man die 30°-Kesselgratung, für die Gretsch bekannt ist.

Gretsch Catalina Club
Das Set gibt es mit 20" Bassdrum...
Gretsch Catalina Club
...und extra kleiner 18" Bassdrum


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Tama Silverstar Custom - ca. 1.150 Euro


Das Tama Silverstar Custom hat einen fünfteiligen Kesselsatz aus Birke und kommt mit optisch ansprechender Chrom-Hardware. Auch wenn es noch nicht absolute Oberklasse ist, so ist es doch ein wirklich exzellentes Schlagzeug mit sehr gutem Preisleistungsverhältnis.


Mit diesem Set möchte Tama einmal mehr die Essenz eines Vintage-Schlagzeugs mit modernster Technik in puncto Kesselbau und Hardware kombinieren. Herausgekommen ist das Silverstar Custom, welches schon optisch einiges hermacht. Das Finish Dark Mocha Fade verleiht dem Holz eine sichtbar edle Maserung, die zum Rand hin immer dunkler wird. Die Chrom-Hardware gefällt mir dazu sehr, insbesondere das Design der Bassdrum und die Tom-Halterungen sind wirklich gelungen. Was die Konstruktion der Kessel angeht, so besteht die Bassdrum aus insgesamt sieben Lagen Birke und kommt auf eine Dicke von 8 mm. Die Kessel der Toms und der Snare bestehen aus sechs Lagen Birke und sind damit ca. 6 mm dick. Die einzelnen Toms sind dabei sehr gut auf einander abgestimmt und haben mit einlagigen Remo Ambassadors einen satten, warmen Klang. Auch die Snare bietet einen vollen und dazu eher warmen Ton und passt sehr gut ins Gesamtbild. Mit dem Kauf des Silverstar Customs bekommt man die Drums an sich und die dazugehörende Hardware von Tama wie Bassdrum- und Hi-Hat-Maschine. Der enthaltene Snareständer und die beiden Galgenbeckenständer sind aus der stabilen Roadpro-Serie. Lediglich ein Hocker ist nicht enthalten und muss separat erworben werden.


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